Gebrauchsinformation: information für den

Pasteurella multocida häufig, Staphylococcus aureus oder Streptococcus pyogenes jedoch wesentlich seltener für die Entstehung einer Wundinfektion verantwortlich. Letztere entstehen bei einem Faustschlag mit Aufprall eines Metakarpophalangealgelenkes auf die Zähne des Gegners (sog. Die Strecksehne und die darunter liegende Bursa werden meistens im Bereich des zweiten oder dritten Metakarpalköpfchens nach seitwärts verlagert. Präexpositionelle Tollwutimpfung Personen, die einem erhöhten Tollwutrisiko ausgesetzt sind, sollten präexpositionell geimpft werden. Traditionellerweise wird empfohlen, Bisswunden primär nicht zu nähen. Andere, seltene Zoonosen infolge von Nagetierbissen sind Tollwut, Tularämie und Rattenbissfieber. Kontrollierte Studien gibt es nur ganz vereinzelt.( 13) Ein Antibiotikum, das gegen alle möglichen bei einer Bissverletzung übertragenen Keime wirksam ist, existiert nicht. In beiden Fällen wird zu einer Kontrolle der Antikörpertiter geraten. Immunschwäche, Diabetes mellitus, immunsuppressiver Therapie oder nach Splenektomie wesentlich höher sein; dies ist allerdings nur wenig dokumentiert. (12) Zusammenfassend kann deshalb nicht zu einer Routine-Antibiotikaprophylaxe bei Bisswunden geraten werden. Die Inhalte der Webseite werden sorgfältig geprüft, durch die Autoren (meist Fachspezialisten der Gebiete) validiert und regelmässig aktualisiert.

Amoxicillin/Clavulansäure (Co-Amoxicillin, Augmentin)

Bissverletzungen von Menschen, Feliden und Wiederkäuern gelten als wesentlich gefährlicher als solche von Hunden. Bern: Dissertation, Veterinär medizinische Fakultät der Universität und Bundesamt fü Matter. (8) In einer neueren Studie wurden Personen mit wenig infektionsgefährdeten Hundebissen entweder mit einer 7-tägigen Antibiotikaprophylaxe oder nur mit lokalen Massnahmen behandelt. Mit einer 10- oder 20-ml- Spritze werden je nach Grösse und Tiefe der Wunde 50 bis 200 ml Spülflüssigkeit mit mässiger Kraft appliziert. Die Erkrankung ist in Asien, Zentral- und Südamerika sowie in Afrika nach wie vor häufig. Medikament, quellen (Stand:. Bei Hinweisen auf eine Arthritis oder eine Osteomyelitis sollte die Erregerdiagnose forciert werden. Der Nachweis eines Nutzens der Antibiotika bei Menschenbissen sei schwach. Cochrane Database Syst Rev. Eine Röntgenuntersuchung kann notwendig sein, um abgebrochene Zähne zu lokalisieren.

Bissverletzungen durch Säugetiere pharma-kritik - Infomed

Am besten dokumentiert sind die sehr teuren, auf menschlichen Fibroblastenkulturen hergestellten Impfstoffe human diploid cell vaccine hdcv,.B. Nach einem die Haut enetrierenden Biss durch ein tollwutverdächtiges Tier muss die Wunde sofort gut mit Wasser und Seife ausgewaschen sowie desinfiziert werden (z.B. Eine postexpositionelle Immunisierung ist jedoch nur wirksam, wenn Antikörper gebildet werden, bevor das Virus das Nervengewebe erreicht. Ann Emerg Med 1980; 9: 410-4 Dire DJ. Zurück an den Anfang Antibiotikaprophylaxe Irrigation und chirurgische Wundtoilette sind zur Vermeidung einer Wundinfektion wesentlich wichtiger als der Einsatz von Antibiotika. Ann Emerg Med 1994; 23: 535-40 Elenbaas RM. Obwohl von einzelnen Fachleuten immer wieder empfohlen, sollte auf das Einweichen und Schrubben der Wunde verzichtet werden, da diese Massnahmen kaum etwas nützen. In solchen Fällen wird auf Grund von in-vitro- Daten und klinischer Erfahrung eine Antibiotikaprophylaxe während 5 Tagen mit Amoxicillin/Clavulansäure (3mal 625 mg/Tag) durchgeführt. Die meisten Bissverletzungen erfolgen durch den eigenen oder einen bekannten Hund. Unter Oxacillin (in der Schweiz nicht erhältlich) wurden keine Infekte beobachtet. Bei Hunden und Katzenbissen müssen mindestens Pasteurella multocida, Staphylococcus aureus und Anaerobier sowie vor allem bei immundefizienten Opfern auch Captnocytophaga canimorsus abgedeckt sein. Nach einem Tierbiss, aber auch nach Kontakt mit Fledermäusen muss trotzdem unbedingt eine aktive und passive Immunisierung durchgeführt werden. Sterile physiologische Kochsalzlösung, gewöhnliches Wasser oder eine 1ige Povidon-Jod-Lösung (z.B.

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