Antibiotika: Unbedingt zu Ende nehmen!

Also dem Entstehen von Bakterienstämmen, die den Antibiotika trotzen. Das sei der schnelle, billige, aber falsche Weg, so Gerd Glaeske. Vor allem chronische Infektionen wie ein Knochenbefall, Tuberkulose und eine Entzündung durch Aktinomyzeten (Strahlenpilz) benötigen weiter längere Antibiotika-Kuren. Muss es nicht, wie das Beispiel der.

Gilt das für Antibiotika

Das kann tatsächlich passieren, muss aber nicht. Und das haben wir selbst mit verursacht und zwar durch übermäßigen Gebrauch der Medikamente. Jama Internal Medicine veröffentlichten Untersuchung: Die kurze Behandlung war mindestens so wirksam wie die lange, teilweise sogar besser. Ein weiteres Beispiel nennt Mathias Pletz. Die Empfehlung gilt in manchen Fällen auch heute noch aber längst nicht mehr generell. Dabei erwerben keineswegs nur jene Bakterien eine Wehrhaftigkeit, gegen die sich die Behandlung richtet. Denn sie basiert auf einer falschen Vorstellung. Und sie tauschen sie untereinander aus.

Wie lange soll man Antibiotika einnehmen?

Kürzer ist besser sollte das neue Mantra in der Antibiotika-Behandlung werden, fordert daher der Infektionsexperte. Brad Spellberg von der Universität von Südkalifornien in Los Angeles. Heute bezeichnen Experten diese Vorstellung als überholt. Doch je länger die Mittel genommen werden, umso leichter kann sich der Keim. Die Tabletten weiter zu nehmen, wäre dann überflüssig. Beides gegeneinander abzuwägen ist oft nicht einfach. Tuberkulose erfordert eine lange Behandlung. "Hier ist eine mindestens zweiwöchige Infusion mit hoch dosierten Antibiotika nötig.

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